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 Betreff des Beitrags: Re: Strommessender Schaltaktor
BeitragVerfasst: 3. Jul 2016 13:50 

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Wenn ich das richtig verfolgt habe, misst du auch die Spannung. Folglich sogar die Wirkleistung.
Ich würde da eine weitere Verallgemeinerung vorschlagen, dafür aber ausgeschrieben: out-sense.
Ich hatte mal ein 4TE LCD board gemacht mit 8 ? Tasten. Ein LCD würde allerdings des Rufes nach Einfachheit am Projektanfang entgegenstehen. Vorteil wäre wenige Tasten und Abbrufbarkeit der status und sense Werte.

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Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Strommessender Schaltaktor
BeitragVerfasst: 3. Jul 2016 22:28 

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Da habe ich auch schon drüber nachgedacht, den Aktor mit einer Spannungsmessung zu versehen. Allerdings habe ich das wegen des Aufwandes vorerst wieder ad-acta gelegt. Eine sichere, energiesparende Spannungsmessung finde ich wesentlich aufwändiger als eine Strommessung.

Da man üblicherweise höchstens 3 Spannungen im Sicherungskasten findet (die drei Phasen) habe ich auch schon über ein eigenes "Spannungsmessmodul" mit irgendwie gearteter Datenverteilung sinniert.

Letztendlich habe ich mir vorerst für "keep it simple, stupid" entschieden. Mein Gerät hat die Funktionalität eines SA/S x.16.6.1 im Schaltaktormodus. Die Messqualität meines Aktors ist jedoch besser, ich messe echte Effektivwerte vom Strom.

Den Entwurf des Displaymoduls habe ich schon gesehen. Da wird der Platz im Gehäuse im Gehäuse dann knapp. Das Ganze wird ein Sandwich aus 4 Platinen:
  • ganz unten (geschaltete) Netzspannung und Relaisansteuerung
  • Strommessung, Multiplex, Ladekondensatoren für die Schaltenergie
  • Controller
  • Handbedienung und LED-Anzeigen

Platine für Controller und Handbedienung wären allgemeine Baugruppen, die untersten zwei spezifisch für meinen Schaltaktor.

Ein klassisches DOG-M ist ohne Hintergrundbeleuchtung 2mm dick, das würde noch passen. Mit Beleuchtung sind es laut Datenblatt 5,8mm. Und dann würden zwischen Displayplatine und Controller nur noch 1,5mm bleiben. Da müssen die Bauteile des Controllers hin.

Bedien- und Controllerplatine zu vereinigen wäre knifflig. Nicht undenkbar, aber da reden wir von vermutlich 4 Lagen und enger Bestückung.

Daneben muss man den Programmspeicher im ARM im Auge behalten. Im Moment bin ich bei 47kB Programm + 768 Byte MemMapper + 4kB "Application", es sind noch etwa 12,5kB frei. Das gilt für Optimierung -O3 für alles. Da muss die Handbedienung rein. Nur ein paar Tasten sind kein Problem, aber Stringverarbeitung - dass müsste man wohl drauf ankommen lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Strommessender Schaltaktor
BeitragVerfasst: 6. Jul 2016 08:13 

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Danke für den Überblick.
Heisst das , du hast keine Nullspannungserkennung? der cos phi wäre halt schon interessant.
Die Spannung in einen separaten Modul zu machen halte ich für eine geniale Idee. Daten kann man doch übern Bus schicken wenn man sich auf U eff beschränkt. Klar sind dann Oberwellen nicht mitgemessen, aber besinnen wir uns mal auf den Beitragsbeginn zurück: EINFACHER Aktor mit Strommessung.
Ich würde Controller und LED Taster in einer PCB machen, eventuell nur 3 Tasten..(2 Auswahl, Toggel) , die Progtaste/LED unten wie bei allen 4TE? Alternativ progtaste und LED oben mitdrauf.
8(9)smd LEDS und gut. Gehäuse gibts mit Klarsichtklappdeckel.

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Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Strommessender Schaltaktor
BeitragVerfasst: 23. Jul 2016 23:04 

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Ups, schon wieder so lange her, dass ich den letzten Stand vermeldet habe.

Auf alle Fälle versuche ich mich gerade an einem 4TE Top-Controller ARM mit den Bedienelementen wie das LedTasterBoard_4TE. Zusätzlich hat das Ding dann noch einen Programmiertaster und die entsprechende LED.
Und falls die Bedienelemente nicht zusagen soll auch der einreihige 12-polige Steckverbinder "SV1" des LPC115_4TE-Controllers mit drauf. Als Bestückoption können dann die Onboard-Bedienelemente entfallen und man packt eine Bedienplatine oben drauf. Z.B. mit einem kleinen Display.

Die Position des SV1 habe ich aus dem 4TE-Controller entnommen. Nur - was ist denn mit dem passiert? Gegenüber dem alten Standard wurde der Steckverbinder um 2 Pins erweitert. Im Layout zum unteren Rand. Passt der überhaupt noch in das Gehäuse? Nach meinen Berechnungen stößt er am Rand an :o

Ich ermittle anhand der Befestigungsbohrungen die Mitte der Platine (in Y-Richtung). Diese liegt bei 29,53mm. Im oberen Teil des Gehäuses ist 40,5 bis 41mm Platz. Nehme ich 41mm ist also bei Y-Koordinate 9,03mm Schluss. Der Steckverbinder endet unten bei 8,97mm.

Nun könnte man sagen: Sind doch nur 0,06mm Überlappung. Aber das geht natürlich davon aus, dass ich den Top-Controller bzw eine Bedienplatine auch die 41mm breit mache und dann "auf Knirsch" in das Gehäuse setze.

Merkwürdig ist, dass der Stecker bei dem Entwurf hardware-incubation/controller/lpc1115_4te_ctrl an einer anderen Stelle ist. Dort ist er wesentlich höher, also mittiger auf der Platine.

Warum wurde der Stecker bei der Erweiterung der Pinzahl Y-mäßig nach unten erweitert? Also dahin, wo der Platz knapp wird. Warum nicht nach oben? Elektrisch gesehen wäre das auch besser gewesen, dann gäbe es an beiden Enden des Steckers ein GND.

Oder habe ich hier was total falsch interpretiert?


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 Betreff des Beitrags: Re: Strommessender Schaltaktor
BeitragVerfasst: 29. Sep 2016 10:24 

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Ich habe den ARM 4TE controller mit LED-Taster-Platine als Jalousieaktor laufen. Passt ins Reichelt-4TE-Gehäuse. Nur die Taster sind nicht lang genug ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Strommessender Schaltaktor
BeitragVerfasst: 2. Okt 2016 12:33 

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Hmmm, welche LED-Taster Platine benutzt du?

\hardware\Controller\lpc922_4te\LedTaster_4TE_3.54.brd
Diese Platine benutzt die zwei neuen Pins gar nicht, da ist der alte 10 polige Steckverbinder drauf. Durch die passende Position der 10 Pins sollte diese LED-Taster Platine auf den neuen 4TE-ARM Controller passen. Benutzt du diese Platine?

\hardware-incubation\Controller\lpc1115_4te_ctrl\led-taster_4te_v0.01.brd
Diese Platine nennt sich auch "LED-Taster", obwohl ein zusätzliches Interface für ein LCD mit drauf ist. Und meiner Meinung nach passt hier die Position des Steckverbinders nicht mit dem 4TE ARM-Controller überein. Diese Platine benutzt dies beiden neuen Spannungsversorgungspins.


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 Betreff des Beitrags: Re: Strommessender Schaltaktor
BeitragVerfasst: 2. Okt 2016 12:48 

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Um mal das Problem mit dem Steckverbinder zu verdeutlichen, hier ein Screenshot des Entwurfs meines TOP-Controllers.

Bild

Rechts der einreihige Steckverbinder, der fast in den zweireihigen Steckverbinder reingeschoben ist, das ist der Verbinder zu einer möglichen zusätzlichen Platine mit Bedienelementen.
Die neuen Pins dieses Verbinders sind die ganz unten, der unterste befindet sich mit seinem Lötauge noch auf der Platine. Der Kunststoffkragen ist jedoch schon außerhalb.


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 Betreff des Beitrags: Re: Strommessender Schaltaktor
BeitragVerfasst: 2. Okt 2016 17:33 

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Hallo Florian, ich denke wir haben damals einfach den pinhead auf der controller Platine erweitert, ohne genau zu checken ob das bei einer neuen LED Taster noch draufpasst.
Ich würde hier sagen dass man getrost einen Schnitt machen kann für die ARM-Sache.
Wenn Top controller, kommt eben nicht die normale LED-Taster zum Einsatz, sondern eine LCD-Taster.
Diese kann einen verschobenen Steckverbinder haben. Die jetztige LCD wurde noch nicht gebaut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Strommessender Schaltaktor
BeitragVerfasst: 2. Okt 2016 22:39 

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Hallo Andreas,

das Problem wäre, dass es dann verschiedene Varianten von Bedienplatinen für die verschiedenen Controller geben müsste.
Außerdem existiert das Problem dann immer noch bei der Kombination einer LCD-Taster mit dem normalen 4TE-Controller. Genauer gesagt bei jeder denkbaren Bedienplatine, die das erweiterte Pinout mit Spannungsversorgung benötigt. Ich möchte sogar soweit gehen zu sagen, dass das erweiterte Pinout beim aktuellen 4TE-ARM-Controller so nicht funktioniert.

Eine wesentlich sauberere Lösung wäre es, die 2 zusätzlichen Pins an der anderen Seite des Steckverbinders zu ergänzen, also nicht als Pin 11 und 12, sondern als neue Pins 1 und 2. Pin 1 wird dann um 5,08mm nach oben verschoben, dass alle alten Bedienplatinen einfach ab Pin 3 kontaktieren. Also Steckkompatibilität der bisherigen Bedienplatinen.

Der Vorteil wäre, dass dieser Steckverbinder über die verschiedenen Controller kompatibel bleibt. Der Nachteil wäre, dass der 4TE-ARM-Controller geändert werden muss. Aber wie gesagt: So wie er ist, kann meiner Meinung nach das erweiterte Pinout eh nicht sauber benutzt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Strommessender Schaltaktor
BeitragVerfasst: 3. Okt 2016 14:19 

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Hi Florian.
Das wäre der Schnitt, den wir brauchen. Dann gibts eben eine neue 4TE Controller. Die jetztige heisst nicht umsonst 'DEV' Sie war zum Entwickeln gedacht.
Ich sehe bei mir, dass PIN 12 ein weiterer GND Anschluß ist. GND wäre oben neben der zusätzlichen SMAJ eh vorhanden , so wäre der Stecker beidseitig aussen an GND, was verhindert dass beim schrägen Stecken unter Spannung eventuell mal ausnahmsweise nichts kaputt geht :-)
Also meine Idee: nur einen Pin nach oben rücken.
Fürs Erste können wir ja auf PIN12 verzichten, die alte 4TE also weiter verwenden.

Ich will mich hier in offizieller Form bei Dir bedanken, dass du das angesprochen hast.

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Andreas


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